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1. Stellvertretende Vorsitzende
Stellvertretende Vorsitzende
Ohne Frauen ist kein Staat zu machen - dies gilt für alle Bereiche von Politik und Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund haben sich die Parlamentarierinnen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereits 1980 zu einer parlamentarischen Gruppe zusammengeschlossen, um geleitet von dem Grundsatz "Gemeinsam sind wir stärker" ihre Kräfte und Kompetenzen sinnvoll zu bündeln. In der 17. Wahlperiode sind derzeit 48 Parlamentarierinnen Mitglied der Gruppe der Frauen.
In der Gruppe der Frauen wird moderne Politik für Frauen gemacht, die alle Ressorts mit einschließt. Und so steht die Wirtschaftspolitik ebenso auf der Agenda der regelmäßigen Sitzungen der Gruppe der Frauen wie die Themen Familie, Gesundheit, Rente, Arbeit und Soziales, Steuern und Finanzen, Bildung und Umwelt sowie Wissenschaft und Forschung oder Außenpolitik. Die Gruppe der Frauen zeigt mit diesem Querschnittsansatz auf, dass es nahezu kein Thema gibt, das Frauen nicht betrifft und deshalb überall die Meinung von Frauen gehört und mit in die Entscheidungsfindung einfließen muss. Meistens lassen sich Fragen besser beantworten und Probleme nachhaltiger lösen, wenn auch die weibliche Sicht der Dinge in die Überlegungen mit einbezogen wird.
In allen Arbeitsgruppen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie in allen Ausschüssen des Deutschen Bundestages sind Mitglieder der Gruppe der Frauen vertreten. Insofern kann dem interdisziplinären Ansatz der Gruppe der Frauen voll und ganz Rechnung getragen werden.
Die Gruppe der Frauen setzt sich insbesondere ein für:
- die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen,
- für eine Politik, die die Lebenswirklichkeit von Frauen angemessen berücksichtigt und wirkliche Wahlfreiheit in der Lebensgestaltung ermöglicht,
- für die tatsächliche Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familientätigkeit für Frauen und Männer,
- für die Verbesserung der Situation von Frauen in der Arbeitswelt,
- für die konsequente Anerkennung und Förderung der Erziehungs- und Pflegeleistung von Frauen,
- für die eigenständige soziale Absicherung in Krankheit und Alter,
- für die Durchsetzung der berechtigten Anliegen von Frauen bei der Reform der sozialen Sicherungssysteme,
- für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Fortpflanzungsmedizin,
- für die nachhaltige Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen,
- für die Durchsetzung von Frauenrechten als Menschenrechte.